narrow(s)place
Remigius Gnetner & Janine Maria Schneider
periscope:project:space, Salzburg
11.9. - 04.10.2014

 

Gegenüber einem Einfamilienhaus in der Ortschaft Höchst am Bodensee, wurde ein Firmengebäude eines Konzerns, in ca. 40cm Abstand gebaut. Diese temporäre, architektonische Begebenheit ist Ausgangspunkt für die Installation narrow(s)place.
Das Firmengelände ist dem Straßenverlauf angepasst. In das Haus schiebt sich eine Lücke bzw. Absenz der eigenen Substanz ein, denn nach Abriss des Hauses werden Parkplätze auf dem Grundstück entstehen. Der kurzzeitig entstandene Zwischenraum als Fläche für das Ausverhandeln von Machtverhältnis und Eigentum wird zum tatsächlichen Gebilde im Ausstellungsraum. In Hinsicht auf einen partizipativen Austausch werden die BesucherInnen mit einer räumlichen Dekonstruktion konfrontiert, die sich wesentlich mit deren Bewegung durch den Raum verändert. Unsere Arbeit vermischt diverse zwei- und dreidimensionale Elemente in Zusammenhang mit der Architektur der beiden Gebäude miteinander, paraphrasiert diese und setzt die entstandenen Elemente wie eine Collage neu zueinander in Beziehung.
Eine auf den Raum zurechtgestutzte Thujahecke wird zum Beispiel als Grenze ad absurdum geführt indem sie schließlich übertreten werden muss.